Telefon 04298 69 86 10

Logo MitWinn

Unterhaltung, Begegnung, Förderung

Lebensqualität im Haus am Markt

 

Garten, Essen und Unterhaltung im Haus am Markt

 

Ein Tag im Haus am Markt bietet viele Möglichkeiten

 

Ergotherapie

Lebenspraktische Trainings und unterhaltsame Stunden in der Gruppe „Ich packe meinen Koffer und lege ... hinein.” Ergotherapeutische Angebote, wie Gedächtnistraining, Gymnastik, Kreativ- und Spielgruppen bereichern den Alltag der Bewohner um Körper und Geist zu trimmen. Mal wird in der Gruppe zu einem Thema gemalt, gebastelt und gesägt, mal gibt es Vorlesestunden, Gymnastik oder motorisches Training.

Küchendienste

Mit Hilfe des Therapeuten wird geschnibbelt, gekocht, gerührt und probiert. Vor allem die Frauen im Haus am Markt haben ein Leben lang für sich und die Familie gekocht. Manche vermissen das und sind gern noch aktiv, andere wiederum sind froh, dass sie es nicht mehr tun müssen …”

Fitness

Angesagt sind Übungen, die helfen den Bewegungsradius zu vergrößern, Konzentrations- und Merkfähigkeit zu stärken und das Miteinander in gemeinsamen Aktionen zu fördern. Koordination, Gelenkbeweglichkeit, Muskelkräftigung und Gleichgewichtsübungen sind hier gefragt. Die Teilnahme ist freigestellt, die Tür des Therapieraumes ist für alle offen.

Einzelförderung und Psychosoziale Betreuung

Neben den Gruppenaktivitäten finden auch individuell abgestimmte Einzelbehandlungen sowie eine psychosoziale Betreuung statt. In Gesprächen werden Sachverhalte vermittelt, Erklärungen gesucht und Verständnis für andere geweckt. Die Biografiearbeit ist dabei sehr wichtig.

Gewohnheiten und Interessen des Einzelnen werden in der Therapie aufgegriffen und gezielt in die praktischen Übungen eingebaut. Für viele ist die Eingliederung in den Heimalltag, die Herstellung oder Erhaltung des Orientierungsvermögens von großer Wichtigkeit. Wie finde ich meine Brille? In welchem Stockwerk ist der Speiseraum? Für andere ist die Bewegungsfähigkeit das zentrale Thema.

 

Erhaltung, Förderung oder Wiedererlangung einer größtmöglichen Selbstständigkeit und Aufbau des Selbstwertgefühls.

Zum Beispiel bei der Körperpflege oder dem Gang zur Toilette. Entsprechende Therapiemaßnahmen werden von den Therapeuten entwickelt und durchgeführt. Über allem steht in erster Linie der Spaß und die Lust am Mitmachen. Eine lockere Atmosphäre in der sich alle wohl fühlen, ist die beste Basis für eine gute Entwicklung.

 



Unser Wochenplan

Montags
ab 10 Uhr Kochen – ab 16 Uhr Spiele

Dienstags
ab 9:30 Uhr Turnen und Spiele – ab 14:30 Uhr Backen

Mittwochs
ab 10 Uhr Bingo – ab 16 Uhr Singen und Bewegung

Donnerstags
ab 9:30 Uhr Basteln – ab 16 Uhr Malen (14-tägig)

Freitags
9:30 Uhr Turnen, Gedächtnistraining – ab 16 Uhr Vorlesen, Gottesdienst

An den Wochenenden wechseln die Angebote z.B.
Ballspiele, Kegeln, Lotto – um 10:00 Uhr bzw. 16:00Uhr

 

Jeder Mensch hat andere Vorlieben

 

Kunsttherapie und Puppenstube

 

Unser Essen – Mittelpunkt des Tages

Unsere erfahrenen MitarbeiterInnen in der Küche bereiten täglich altersgerechte und ausgewogene Mahlzeiten frisch zu. Spezielle Diät- und Schonkost gehört auf Wunsch und nach ärztlicher Anweisung selbstverständlich dazu. Sollte es erforderlich sein, bieten wir auch eine Spätmahlzeit an. Besondere Wünsche nach dem Lieblingsessen erfüllen wir gerne!

Täglich werden 3 Haupt- sowie 2 Zwischenmahlzeiten und ein Nachmittagskaffee gereicht. Gegessen werden kann im Speisesaal oder auf dem Zimmer – je nach Wunsch und Befindlichkeit, wobei der Speisesaal von vielen Bewohnern als täglicher Treffpunkt sehr geschätzt wird.

 

Wer das Bett nicht verlassen kann, wird von unseren Mitarbeitern behutsam beim Essen unterstützt.

Das Essen sehen wir nicht als Grundbedürfnis allein, vielmehr gilt es als tägliches Genusserlebnis und als Bereicherung und Abwechlsung im Tagesablauf. Entsprechend sorgfältig erfolgt die Planung und Vorbereitung der Mahlzeiten.

 

Der Umzug ins Haus am Markt

 

Die Entscheidung für die Einrichtung fällt meist unter 3 Gesichtspunkten:

  • Die örtliche Nähe zu den Angehörigen
  • Die Sympathie für die Menschen, die hier leben und arbeiten
  • Sympathie für das wohnliche Ambiente, den schönen Garten und den Ort.


Um sich schneller einzuleben, hilft es, wenn persönliche Dinge mitkommen, und manchmal zieht auch das Haustier mit ein. In der Bahnhofstraße 3 leben schon Schildkröten und Wellensittiche.

Es dauert meist 2 bis 3 Wochen, bis sich die Menschen eingewöhnt haben. Das ist hier nicht anders als bei einem „normalen” Umzug. Das Kennenlernen der Mitbewohner und Pfleger erfolgt durch den täglichen Kontakt miteinander und auch systematisch: Mit Hilfe eines Biografiebogens werden Lebensdaten und Ereignisse gemeinsam mit dem Bewohner oder der Bewohnerin und den Angehörigen dokumentiert. Das ist besonders für Demenzkranke sehr wichtig. Damit ein persönliches Verhältnis entstehen kann, betreuen die Pflegerinnen und Pfleger immer dieselben 5bis 6 Zimmer. Auch die Angehörigen finden so beständig einen verantwortlichen und informierten Ansprechpartner.

 

Natürlich gibt es auch offizielle Termine zum Informationsaustausch und Kennenlernen. Neben den Feiern sind das vor allem individuelle Pflegevisiten. Alle Angehörigen bekommen halbjährlich eine Einladung dazu. Gemeinsam mit dem jeweiligen Bewohner, den Pfleger- und BetreuerInnen, der Pflegedienstleitung wird dann besprochen, was gefällt, was nicht gefällt, was demnächst anliegt, sich ändert. Verbesserungsvorschläge werden diskutiert und Gedanken ausgetauscht. Diese Visiten sind für alle Beteiligten sehr wichtig und ergiebig.

Nicht selten bessert sich der Gesundheitszustand unserer Bewohner nach dem Einzug allein dadurch, dass wir übermäßigen Tablettenkonsum vorsichtig einschränken und sie durch Gespräche, Unterhaltung oder vermehrte Aufmerksamkeit unterstützen.

Manchmal brechen nach dem Einzug ins Heim Gefühle auf, die vorher lange „unterm Teppich” ruhten. Gemeinsam mit dem erfahrenen Personal können diese Probleme in Gesprächen aufgegriffen werden. Im Haus am Markt profitieren alle von der Hilfsbereitschaft in der Gemeinschaft.

 

im Speiseraum