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Qualität beim Pflegedienst

Qualitäts-Management: Das Netzwerk im Hintergrund

Die Organisation von reibungslosen Abläufen in ambulanter und stationärer Pflege sowie die gute Zusammenarbeit aller Abteilungen ist eine sehr komplexe Aufgabe, denn Qualität wird stets verlangt, von Kunden, Kassen, MDK und Mitarbeitern gleichermaßen. Dabei sind ganz unterschiedliche Voraussetzungen und Interessenlagen zu beachten und miteinander zu verbinden um letztendlich reibungslose Abläufe zu garantieren und zu manifestieren.

Qualität bedeutet konkret:

Einfache Arbeitsabläufe, klare Anweisungen ohne Missverständnisse, umfassende Kompetenz für eine heilsame Pflege und Zeit für einfühlsame Zuwendung und Austausch und – nicht zuletzt die Wirtschaftlichkeit aller Vorgänge.

Seit Einführung der Pflegeversicherung 1995 gibt es einen festen Tarif für jeden Handgriff und für jede Dienstfahrt. Auch die Zeiten sind darin festgelegt. Dabei spielt es keine Rolle, wie weit die Anfahrten sind. Ebenso wenig, ob ein Mensch noch aktiv mithilft oder viel Hilfe bedarf – Zeit ist Geld. Dafür, dass Qualität und Weiterentwicklung trotzdem stattfinden, übernimmt Silvia Poppe als QM-Beauftragte die Verantwortung. Sie erschließt Netzwerke, bestimmt die Abläufe und bindet die Aufgaben entsprechend ein. Außerdem ist sie zuständig für die interne Fort- und Weiterbildung der Teams.

Was ist Qualitäts-Management (QM)?

Der Begriff Qualitäts-Management (QM) stammt aus der Betriebswirtschaft und wurde erstmalig in der japanischen Automobilindustrie genutzt. Es geht darum, Arbeitsabläufe zu vereinfachen und gleichzeitig zu optimieren. Dazu müssen vorhandene Strukturen überarbeitet werden. Jeder Handgriff wird geprüft und dokumentiert. Dabei geht es weniger um die Kontrolle der Mitarbeiter als um deren Entlastung. Viele bringen selbst Verbesserungsvorschläge ein, die bewertet und umgesetzt werden müssen, außerdem gibt es Experten-Standards, die die Arbeit deutlich erleichtern.

QM bedeutet auch Personalentwicklung. Alle Mitarbeiter sind verpflichtet, mindestens 10 Stunden im Jahr an einer Fortbildung teilzunehmen – so sind sie immer auf dem neuesten Stand der Dinge. Dadurch werden neue Produkte, Ideen und medizinische Erkenntnisse gleich in die Tat umgesetzt.