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Ergotherapie

Für die Verbesserung von Lebensqualität und Gesundheit arbeiten wir stets Hand in Hand mit Ärzten und Therapeuten verschiedenster Fachrichtungen, die Wohlergehen und Heilung – meist mit Unterstützung der Kassen – fördern. Die Ergotherapie ist eine davon.

Für wen eignet sich Ergotherapie?

Viele Therapie-Kunden haben Schlaganfälle hinter sich, ein Schädelhirntrauma, eine Demenz oder eine andere neurologische Erkrankung, die sie in ihrem Alltag und in ihrer Bewegung einschränkt.
Ziel einer Ergotherapie ist es, wieder mehr Lebensqualität, Freude und Selbstständigkeit zu vermitteln.

 

Aktivität als Therapie

Ergotherapie ist ein anerkanntes Heilmittel und wird in der Regel vom Arzt verordnet. Sie geht davon aus, dass Aktivität für den Menschen heilende Wirkung hat und setzt diese in Form
von gestalterischen, handwerklichen und spielerischen Übungen für Bewegungs-, Sensibilitäts- und Geschicklichkeitstrainings ein. Andererseits fördert sie auch kognitive Fähigkeiten, wie Gedächtnis, planerisches Denken, Problemlösung und Konzentration.
Können Defizite nicht behoben werden, bietet die Ergotherapie Kompensationsmöglichkeiten,
Hilfsmittel und Strategien, Altgewohntes auf neue Weise zu erledigen.

Was ist der Körper ohne Geist?

Wenn die Geistesleistung z. B. durch ein Schädelhirntrauma „auf den Kopf gestellt wurde” bietet die Ergotherapie den Patienten ein fundiertes Hirnleistungsprogramm, denn auch das Gehirn lässt sich trainieren und aufbauen wie ein Muskel.

Übungen mit Konzept

Viele Praxen und Kliniken arbeiten nach dem Bobath- oder Perfettikonzept. Beide Therapieformen setzt man gezielt bei Schlaganfall und anderen neurologischen Erkrankungen ein, um den körperlichen Zustand zu verbessern. Bei Übungen nach Bobath werden vor allem Bewegungsabläufe angebahnt, geübt, optimiert und Lagerungsmöglichkeiten geboten. Das Perfettikonzept „funktioniert” im Wesentlichen über Wahrnehmung und Vorstellungskraft, die verloren gegangene Bewegungsabläufe (neu) erlernen lassen.